Das Pädagogische Konzept

Wir arbeiten nach dem Konzept des
OFFENEN KINDERGARTENS.

Dieses Konzept ist kein in sich einheitliches oder gar geschlossenes Modell, sondern vielmehr eine Grundidee der Gestaltung unserer Krippen- und Kindergartenarbeit.

Offene Arbeit hat viele Gesichter, sehr unterschiedliche Ausprägungen und Schwerpunkte – jeweils zugeschnitten auf die Kinder und deren Familien.

Unsere Sichtweise der Offenen Arbeit, unsere Schwerpunkte und Zielsetzungen möchten wir Ihnen auf den folgenden Seiten darstellen.

Grundlagen des Offenen Konzeptes

Die Sichtweise des Kindes - Das Kind als Akteur seiner Entwicklung

WENN ICH NUR DARF,
WENN ICH SOLL,
ABER NIE KANN,
WENN ICH WILL,
DANN MAG ICH AUCH NICHT,
WENN ICH MUSS.

WENN ICH ABER DARF,
WENN ICH WILL,
DANN MAG ICH AUCH,
WENN ICH SOLL,
UND DANN KANN ICH AUCH,
WENN ICH MUSS.

KURZ:
DIE KÖNNEN SOLLEN,
MÜSSEN WOLLEN DÜRFEN!

Das Raumkonzept - Der Gruppenraum als Funktionsraum

Sowohl in der Krippe als auch in den Kindergärten sind unsere Räume unterschiedlichen Funktionen zugeordnet – nicht überall kann man alles machen – in manchen Räumen ist es laut und wuselig, in anderen ruhig und beschaulich; in manchen Räumen spielen viele Kinder, in anderen finden sich kleine Grüppchen zum gemeinsamen Spiel …

Die Angebotsstruktur - gruppenübergreifend und partizipatorisch

Nicht alle Kinder machen Alles – immer wieder andere Konstellationen treffen sich zu gemeinsamen Aktionen. In der Krippe gehen diese Überlegungen zunächst von den pädagogischen Fachkräften aus und die Kinder werden eingeladen an Angeboten teilzunehmen. Wenn die Kinder heranwachsen, werden sie immer mehr in den Entscheidungsprozess einbezogen. In den Kindergärten werden die Kinder gefragt, wofür sie sich entscheiden möchten.

Kinder sollen nicht stets tun,
was sie wollen,
aber sie sollen wollen,
was sie tun!

Jean Piaget

Die Rolle der pädagogischen Fachkräfte – … als EntwicklungsbegleiterInnen

Die pädagogischen Fachkräftre sind nicht diejenigen, von denen alle Impulse ausgehen. Vielmehr verstehen sie sich als BegleiterInnen der Entwicklung der ihnen anvertrauten Kinder. Notwendig dafür ist ein sehr individueller Blick auf das Kind und seine Bedürfnisse.

 

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