Das macht Sinn

Lernen mit allen Sinnen

„Nichts ist im Verstand was nicht vorher in den Sinnen war.“

John Locke

Ein Kind nimmt seine Umwelt mit allen Sinnen auf: es be-greift, er-schmeckt, er-tastet und be-schnuppert sie. Es kriecht, robbt, krabbelt, hüpft, rennt, kreiselt und stampft durch die Welt und macht dabei vielfältigste Erfahrungen mit sich, seinem Körper sowie den Materialien und Dingen, von denen es umgeben ist. Ein Kind macht …

Fühlerfahrungen

hart, weich, fest, matschig, kalt, warm, schwammig, angenehm, unangenehm, …

Schmeckerfahrungen

süss, sauer, salzig, bitter, …

Riecherfahrungen

faulig, brenzlig, blumig, stechend, …

Hörerfahungen

laut, leise, flüstern, schreien, im Vordergrund ,im Hintergrund, was klingt wie, …

Gleichgewichtserfahrungen

klettern, balancieren, schwingen, schaukeln, rotieren, …

Körpererfahrungen

Anspannung, Entspannung, viel Kraft haben, schlaff sein, …

All diese Erfahrungen ermöglichen es dem Kind, sich selbst wahrzunehmen, ein Bild von sich und seinem Körper (ein Körperschema) und somit ein positives Selbstbild zu entwickeln. Dieses positive Selbstbild ist sozusagen die Grundlage für alle weiteren Lernprozesse. Oder anders ausgedrückt:
Erst wenn ich mich selbst kennen gelernt habe, habe ich Raum, anderes kennen zu lernen.

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