Unser Bild vom Kind

Hilf mir, es selbst zu tun!
Gedanken zum Kindsein

Jeder Mensch ist gewollt und einzigartig - unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, Behinderung oder Glaubensrichtung. Die Bedürfnisse und Rechte eines jeden Kindes stehen für uns an erster Stelle.

Der Kern der Begegnung mit den Kindern ist der Grundsatz der Selbstbestimmung und Selbsttätigkeit des Kindes. Wir achten die Einmaligkeit eines jeden Kindes und haben Vertrauen in seine Entwicklungskräfte.

Jedes Kind ist ein einzigartiges Wesen, ausgestattet mit einem wertvollen inneren Potential. Wir sehen es als unsere Aufgabe, dieses innere Potential eines jeden Kindes zu stärken und zu fördern. Dabei gestehen wir ihm ein hohes Maß an eigenständigen Entscheidungen zu. Gleichzeitig befähigen wir das Kind, in einer Gruppe zu leben und in dieser Verantwortung zu übernehmen.

Wir verstehen unsere Einrichtungen als einen Entwicklungsraum, in dem sich die Kinder in dem Spannungsfeld zwischen FESTHALTEN (Halt geben) und LOSLASSEN (Freiraum gewähren) in ihrer eigenen Art und ihrem eigenen Rhythmus mit der Welt auseinandersetzen können.

Wir möchten, dass sich die Kinder bei uns wohl fühlen und Freude haben am Leben und Lernen. Wir möchten sie begleiten auf ihrem Weg zu selbständig und verantwortlich denkenden und handelnden Erwachsenen.

Leitgedanke unseres päödagogischen Handelns sind Achtung, Wertschätzung, Offenheit und Respekt gegenüber anderen Menschen. Ein Kind in unserer Einrichtung soll spüren:

Hier habe ich meinen Platz,
hier bin ich willkommen,

geliebt und wichtig!

 

Kinder sind Forscher,
die neugierig die Welt mit all ihren Sinnen entdecken und erleben wollen. Durch unterschiedlichste Sinneserfahrungen(riechen, sehen, hören, schmecken, fühlen) nehmen sie alle Eindrücke ihrer Umwelt in sich auf und lernen diese zu verarbeiten.

Kinder brauchen Begegnung... 
Begegnung mit Menschen, anderen Kindern, mit Erwachsenen, mit Herausforderungen. In der Begegnung liegt ihre Entwicklung. All diese Erfahrungen ermöglichen den Kindern, sich selbst wahrzunehmen, ein Bild von sich und ihrem Körper und somit ein positives Selbstbild zu entwickeln. Dieses positive Selbstbild ist die Grundlage für alle weiteren Lernprozesse. Durch eine vorbereitete Umgebung - eine auffordernde Präsentation der Materialien -  wird eine Handlungsvielfalt eröffnet, die Herausforderungen bietet, unterschiedlichsten Bedürfnissen gerecht wird und den Kindern die Selbstorganisation ihrer Lernprozesse ermöglicht.

Kinder brauchen Sicherheit.
Eine vertrauensvolle Umgebung bildet die Grundlage für Sicherheit und Geborgenheit, die jeder Mensch braucht, um sich zu entfalten.

Die Kinder im Krippenhaus haben feste Gruppen. Sie sind durch die Eingewöhnungszeit mit einer Person eng verbunden. Es gibt klare, immer wiederkehrende Rituale im Tagesablauf, in der Woche und im Jahr.

Auch in unseren Kitas gibt es einen strukturierten Tagesablauf, feste Gruppen und Bezugspersonen. Die Gruppe stellt den verlässlichen Rahmen, aus dem heraus die Kinder zunächst den gesamten Kindergarten und später die nähere/weitere Umgebung handelnd entdecken.  

 

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